News vom: 02.03.2007
Verbandsnachrichten: WBO Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e.V.
"Am Boden bleiben?" ist laut der aktuellen Ausgabe des Nachrichten-Magazins FOCUS die beste Alternative um umweltfreundlich zu reisen. "Wer das Klima am wenigsten belasten will, nimmt für den Urlaub den Reisebus" folgert FOCUS auf Basis einer Schadstoffemisionsuntersuchung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Es hat sich somit einmal mehr bestätigt, dass der Bus das umweltfreundlichste Verkehrsmittel ist, vor der Bahn, Flugzeug und PKW.
Der niedrige Kraftstoffverbrauch und der geringe Schadstoffausstoß machen den Reisebus im Vergleich zu PKW, Flugzeug und Bahn zu einem wirklich ökologoischen Reisegefährt.
Beim Feinstaub sowie fast allen anderen Emissionswerten und beim Energieverbrauch liegt der Bus ganz weit vorne - vor der Bahn, die beispielsweise in ihren Diesellokomotiven bis heute keine Abgasbehandlung einbaut und deren Stromabnehmer sehr viel Feinstaub durch Kupfer- und Kohlenabrieb freisetzten.
Fahrzeugindustrie und Busbetreiber haben in den letzten Jahren sehr viel dafür getan, den Bus immer geräuschärmer und sauberer zu machen. Da in Baden-Württemberg ein Bus nach durchschnittlich neun Jahren ersetzt wird, kann man sagen, dass schon bei der bestehenden Flotte fast kein Ruß durch Einsatz der Normen Euro II bzw. Euro III mehr emittiert wird.
Durch diese Bemühungen ist der Betrag der Feinstaubbelastung der Umwelt durch den Bus quasi vernachlässigbar.
Die Politik einiger Großstädte, Busse, die nicht den neuesten Abgasrichtlinien entsprechen, auszusperren, verfehlt ihr Ziel deutlich. Solche Fahrverbote würden nicht etwa dazu führen, dass nur noch neue Busse in die Städte fahren, sondern dass der Bus noch mehr Marktanteil an ökologisch fragwürdige Verkehrsmittel wie Flugzeug oder PKW verliert, obwohl er bei einer verstärkten Nutzung zur maßgeblichen Unterstützung der Reduzierung von Schadstoffemissionen beiträgt.
Je mehr Menschen den Bus nutzen, desto besser für die Umwelt. Somit ist der Bus das Verkehrsmittel der Zukunft.
FOCUS-Artikel